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Hallo, wie können wir Ihnen helfen?

Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund

Ein Hilfsprojekt von help alliance – dank Ihrer Meilen unterstützt

Vor 15 Jahren hat sich Miles & More mit der gemeinnützigen Hilfsorganisation der Lufthansa Group help alliance zusammengetan, um gemeinsam mit den Miles & More Teilnehmern die Welt ein bisschen besser zu machen. Dank der bislang gespendeten ca. 715.000.000 Meilen konnten zahlreiche Hilfsprojekte umgesetzt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wir möchten Ihnen nach und nach in den nächsten Monaten die wichtigsten der von Miles & More Teilnehmern unterstützten Projekte vorstellen und beginnen mit einem Projekt in Flörsheim, Deutschland:

 

Seit April 2014 werden in Flörsheim, im Verein Stern des Südens, Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren mit Flucht- und Migrationshintergrund spielerisch und kreativ an die deutsche Sprache herangeführt, um sie in die Gesellschaft zu integrieren. Bildung und Sprachförderung sind die elementaren Bestandteile des Projektes, um so die Bildungschancen der benachteiligten Kinder nachhaltig zu stärken. Den Kindern vor Ort wird in erster Linie ermöglicht, einen adäquaten Schulabschluss zu erreichen, und die Integrationsarbeit wird auf die ganze Familie ausgeweitet.

 

Seit 2017 wird das Projekt „Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund“ durch Meilenspenden der Miles & More Teilnehmer unterstützt. Bisher sind rund 6.000.000 Meilen in dieses Projekt geflossen.

 

Helfen auch Sie mit: Unterstützen Sie weiterhin oder auch zum ersten Mal die gemeinützige Arbeit von help alliance und damit benachteiligte Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt.

Bereits ab 3.000 gespendeten Meilen können Sie Gutes tun. Denn jeder kleine Beitrag kann Großes bewirken.

  • helpalliance july

    Eindrücke der Arbeit vor Ort

  • helpalliance kids

    Eindrücke der Arbeit vor Ort

  • Stern des Suedens Werftbesichtigung 14-6-17

    Eindrücke der Arbeit vor Ort

5 Fragen an Projektleiter Michael Kopf (Lufthansa Co-Pilot)

1. Was war Ihre Motivation, die Leitung für dieses Projekt zu übernehmen?

 

Aus einer Phase der Fluguntauglichkeit im Jahr 2015 und dem Willen, diese Zeit der Untätigkeit mit etwas Sinnvollem zu füllen, habe ich help alliance im Oktober 2015 angeschrieben, mit der Frage, ob meine Unterstützung gebraucht wird.

Damals wurde ein Deutschlehrer gesucht, der dienstags und donnerstags Kinder mit Migrationshintergrund und Geflüchtete in Flörsheim unterrichten kann. Anfangs noch skeptisch ließ ich mich auf das spielerische Lernen vor Ort ein und sprang ins kalte Wasser.

Es stellte sich schnell heraus, dass der spielerische Ansatz ohne jede Kenntnis der jeweilig anderen Sprache super funktioniert und wir unseren Schützlingen die deutsche Sprache vermitteln können.

Nach 2-3 Monaten aktiver Zeit im Verein und einem stetig wachsenden Zulauf im Zuge der Flüchtlingskrise war es nötig, unser Angebot zu erweitern. Hierzu brauchte es einen Projektleiter, der die Verantwortung gegenüber der help alliance übernehmen musste. Letztlich hatte ich so nach nur 3 Monaten nicht nur die Möglichkeit, den Kindern durch meine Lehrertätigkeit etwas zu vermitteln, sondern durfte durch meinen Antrag auf weitere finanzielle Mittel und die Projektleiterrolle maßgeblich dazu beitragen, dass der Stern des Südens ein fester Bestandteil der help alliance Projekte wurde. Mittlerweile können 60 Kinder die Woche betreut werden.  

 

2. Erzählen Sie vom momentanen Alltag vor Ort.

 

Vor der Pandemie waren bei uns an 4 Tagen die Woche im Wechsel 2 Gruppen à 30 Kindern zu Gast. Somit konnten wir 60 Kindern in der Woche die deutsche Sprache vermitteln. Mittlerweile haben wir unser Angebot auf Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung ausgeweitet, da die Kids der deutschen Sprache weitestgehend mächtig sind.

Mit dem Beginn der Pandemie und dem harten Lockdown mussten wir zunächst unsere Pforten schließen, konnten jedoch recht schnell mit einem Hygienekonzept wieder öffnen. Momentan schaffen wir es, mit dem gebührenden Abstand 15 Kinder pro Gruppe und damit 30 Kinder 2-mal wöchentlich zu unterstützen.

Insgesamt hatten wir in 6 Jahren ca. 150 Kinder in unserer Betreuung.

 

3. Was sind typische Herkunftsländer der Kinder?

 

Bei uns ist jeder willkommen. Wir betreuen Kinder aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Sri Lanka, Rumänien, Albanien, Italien, der Türkei, Spanien, Russland und Deutschland.

Wir unterrichten zum Beispiel Padre, der im Gespräch erwähnte, dass er aus Syrien stammend über Ägypten auf dem Seeweg nach Griechenland geflüchtet und von dort nach Deutschland gelaufen ist.

Oder Sila, deren Eltern aufgrund ihrer eigenen Sprachbarriere einen Termin in der Schule wahrnahmen und vor Ort realisierten, dass der vermeintliche „Termin“ die Einschulung der Tochter war.

 

4. Was begeistert Sie am Projekt in Flörsheim?

 

Mich hat von Anfang an die Warmherzigkeit und Offenheit begeistert. Lisette Schwarz (Gründerin des Vereins) hat mich damals mit offen Armen empfangen und ich wurde unglaublich schnell ins Team integriert.

Zudem macht mir die bereichsübergreifende Arbeit mit den Kollegen der Lufthansa vor Ort Spaß. Wir sind vier Lufthanseaten aus den unterschiedlichsten Konzernbereichen.

Somit erweitert nicht nur die gemeinsame Arbeit mit den Kindern meinen Horizont, sondern auch die unterschiedlichen Einblicke in die Lufthansa Welt.

 

5. Warum würden Sie Miles & More Teilnehmern empfehlen, für help alliance zu spenden?

 

Durch die Anbindung von Lufthansa Group Mitarbeitern in der Rolle des Projektleiters als Bindeglied zwischen Projekt und help alliance ist gewährleistet, dass die Meilen dort ankommen, wo sie hingehören: bei den Kindern. Wir Projektleiter arbeiten ehrenamtlich und schlagen die Projekte nicht nur vor, sondern übernehmen die Verantwortung für diese! Somit hat die help alliance eine große Nähe zu ihren geförderten Projekten weltweit und stets einen Lufthanseaten als Ansprechpartner griffbereit. 

helpalliance swing

Projektleiter Michael Kopf stellt sich vor

„Nach meinem Abitur 2006 studierte ich zunächst Physik und durchlief währenddessen das Auswahlverfahren der Lufthansa. Im Dezember 2007 begann ich an der Verkehrsfliegerschule Bremen meine Ausbildung zum Nachwuchs-Flugzeugführer. 2011 wurde ich als 1. Offizier bei der Lufthansa eingestellt, und nun arbeite ich schon seit 10 Jahren als Co-Pilot für Lufthansa auf der A320-Familie. Privat verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie, beim Stand-up-Paddling und ich spiele Gitarre und bin bei der Feuerwehr aktiv.“

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